
Datum: Donnerstag, 23. April 2026
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: VERS – Literaturcafé, Kulturhaus Barockfabrik, Löhergraben 22, 52064 Aachen
Der Eintritt ist kostenfrei.
Literarische Mehrsprachigkeiten. Lesung und Gespräch mit Slata Roschal
Die Lesung und das Gespräch zielen darauf ab, die verschiedensten Ausgestaltungen von Mehrsprachigkeit in der poetischen Arbeit deutschsprachig-jüdischer Autor*innen der Gegenwart vorzustellen und ihren spezifischen Ort in einer globalisierten, zugleich von massiven Einhegungs-, Abschottungs- und Homogenisierungstendenzen bestimmten Welt zu untersuchen.
Slata Roschals Gedichte und die Verbindung zu ihrer (öffentlichen) Persona sind hierfür nicht nur ein prägnantes Beispiel, sondern verhandeln diese Mehrsprachigkeiten eindringlich.

Im Sinne einer kleinen Werkschau wird die Lyrikerin und promovierte Literaturwissenschaftlerin verschiedene literarische Arbeiten vorstellen, u.a. aus ihrem jüngsten Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“ (Das Wunderhorn, 2025).
Für das leibliche Wohl während der Öffnungszeit sorgt unser VERS – Literaturcafé mit seinen Kaffeespezialitäten und kulinarischen Angeboten.
Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden sind willkommen. Wir freuen uns auf Sie und Euch!
Die öffentliche Lesung und das Gespräch finden statt im Rahmen des Workshops: „Jüdische Autor*innen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“. Den Abend moderiert der Literaturwissenschaftler Christian Metz.